
Vier davon.
Mitten im Wald.
Geplante Windenergieanlagen im Ochsenhau, dem Naherholungsgebiet von Althütte: 175 m Nabenhöhe, 250 m Gesamthöhe – höher als der Kölner Dom, höher als der Stuttgarter Fernsehturm. Vier Anlagen sollen mitten in einen gewachsenen Mischwald gebaut werden, in dem wir wandern, joggen, atmen.
Es geht nicht um Wind.
Es geht um Wald.
Im Ochsenhau, dem Naherholungsgebiet von Althütte, sollen vier Windenergieanlagen gebaut werden. Mit jeweils rund 250 Metern Höhe – höher als jedes Bauwerk im Umkreis. Für die Fundamente, Kranstellflächen und Zuwege wird Wald gerodet, der über Jahrzehnte gewachsen ist.
Die Bürgerinitiative Ochsenhau ist nicht gegen die Energiewende. Sie ist gegen einen Standort, der falsch ist: in einem ausgewiesenen Naherholungsgebiet, im Lebensraum geschützter Arten.
Betroffen sind die Teilorte Althütte (Hauptort), Sechselberg, Lutzenberg, Voggenhof, Schöllhütte, Fautspach und Waldenweiler – sowie Ebni, Fratzenwiesenhof, Rotenmad und Hinterwestermurr – sowie weitere Anwohner im Rems-Murr-Kreis und im Welzheimer Wald.
Vier Türme.
250 Meter hoch.
Mitten im Wald.
Ein Name auf der Liste.
Eine Stunde Zeit.
Eine geteilte Geschichte.
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Kanal abonnierenDie Bürgerinitiative Ochsenhau ist eine private Initiative der Bürger:innen von Althütte und Umgebung. Sie ist (noch) nicht als Verein eingetragen – alle Unterstützer:innen tragen sich freiwillig ein.
Was du wissen willst.
Was ist die Bürgerinitiative Ochsenhau?
Die BI Ochsenhau ist ein Zusammenschluss von Bürger:innen aus Althütte (Hauptort), Sechselberg, Lutzenberg, Voggenhof, Schöllhütte, Fautspach und Waldenweiler – sowie Ebni, Fratzenwiesenhof, Rotenmad und Hinterwestermurr. Gegründet im April 2026 gegen 4 WEA mit 250m Höhe im Naherholungsgebiet.
Wie hoch sind die geplanten Windenergieanlagen?
Nabenhöhe 175 Meter, Gesamthöhe 250 Meter. Höher als Kölner Dom (157m) und Stuttgarter Fernsehturm (217m). Rotor-Durchmesser 150m.
Wie viel Wald wird gerodet?
Rund 0,5 Hektar pro Anlage für Fundament, Kranstellfläche und Zuwege. Bei 4 Anlagen mindestens 2 Hektar dauerhaft entwaldet. Eine echte Wiederaufforstung ist außerdem nur eingeschränkt möglich: Wartungswege und Kranstellflächen müssen über die gesamte Betriebszeit von 20-30 Jahren freigehalten werden.
Was ist mit dem Trinkwasser?
Der Ochsenhau liegt im Trinkwasser-Einzugsgebiet. Althütte versorgt sich aus den eigenen Quellen vor Ort – eine seltene Stärke, die andernorts längst verloren gegangen ist. Bauarbeiten und Eingriffe in den Wald in dieser Größenordnung können den Wasserhaushalt und die Filterfunktion des Bodens beeinträchtigen. Wer den Wald hier rodet, riskiert das, was Althütte unabhängig macht.
Welche geschützten Arten leben im Ochsenhau?
Im Ochsenhau leben streng geschützte Arten – dokumentiert sind Rotmilan, Waldschnepfe, Schwarzspecht und mehrere Fledermausarten (u. a. Großer Abendsegler und Mausohr). Wahrscheinlich kommen noch weitere Arten vor, die im Genehmigungsverfahren erst kartiert werden müssen.
Besonders relevant: Deutschland trägt für den Rotmilan internationale Verantwortung – rund die Hälfte des Weltbestands brütet hier. Windkraft im Wald gilt als die größte Bedrohung für Greifvögel und Fledermäuse – durch direkte Kollision mit den Rotorblättern und durch Barotrauma, also innere Verletzungen durch Druckwellen.
Welche Teilorte sind betroffen?
Althütte (Hauptort), Sechselberg, Lutzenberg, Voggenhof, Schöllhütte, Fautspach und Waldenweiler – sowie Ebni, Fratzenwiesenhof, Rotenmad und Hinterwestermurr.