
Manchmal kommt die beste Idee aus der Ortsmitte – frisch aus dem Backofen.
Bei einem Spaziergang durch unseren Wald hatten wir heute besondere Begleiter dabei: Windräder aus Blätterteig, gefüllt mit Pudding und Erdbeeren. Gebacken von einem Althütter Handwerksbetrieb, dem man eines lassen muss: Die Dinger sind richtig gut.
Und ehrlich – wir finden diese Windräder klasse. Warum? Weil sie genau das können, was echte Windräder im Wald nicht können:
Man bringt sie in den Wald, ohne dass ein einziger Baum fällt. Sie gefährden kein Grundwasser. Sie vertreiben keine Tiere, keinen Rotmilan, keinen Schwarzstorch. Sie brauchen keine Schneise, keine Schwerlastzufahrt, kein Fundament. Sie erzeugen Energie genau dann, wenn man sie braucht – wenn man unterwegs ist und der Akku leer wird. Sie geben Kraft, schmecken hervorragend, und am Ende lassen sie sich völlig rückstandsfrei entsorgen.
Das ist Windkraft, wie sie in den Ochsenhau passt.
Wir nehmen das mit einem Lächeln – aber der Gedanke dahinter ist uns ernst: Der Ochsenhau ist Heimat, Trinkwasser, Naherholung. Ein Stück Wald, das man genießt, in dem man Kraft tankt. Genau dafür sind wir unterwegs. Und wenn jemand mit gutem Handwerk und einer Portion Humor zeigt, wie schön so ein Wald-Moment sein kann – dann sagen wir einfach: Danke. Hat geschmeckt.