
Es ist leicht, Ja zu sagen, wenn das Windrad bei anderen steht
Über Lastenverteilung, Blickrichtung und die Frage, wer bei der Energiewende mitentscheiden sollte
In jeder Diskussion über die geplanten Windräder im Ochsenhau hört man nach zwei Sätzen, aus welcher Blickrichtung jemand spricht. Wer weit weg wohnt, redet über Prozentziele, Ausbaupfade und Strategien. Wer hier wohnt, redet über Wasser, Wald und die eigene Haustür. Beides sind legitime Perspektiven. Aber nur eine davon trägt die Lasten.
Genau darum geht es in diesem Beitrag. Nicht um ein Für oder Wider zur Energiewende — wir stellen sie nicht in Frage. Sondern um eine Schieflage, die in der Debatte selten ausgesprochen wird: Zwischen denen, die über Standorte reden, und denen, die mit ihnen leben müssen, liegt oft eine große räumliche und persönliche Distanz. Und Distanz macht großzügig — mit den Lasten anderer.
Das ist kein Gefühl. Das ist messbar. Die Zahlen dazu stammen aus amtlichen Statistiken und begutachteter Forschung, jede einzelne ist am Ende des Beitrags nachgewiesen.
Die unsichtbare Grundlast: Was der ländliche Raum heute schon trägt
Bevor über ein einziges neues Windrad gestritten wird, lohnt ein Blick darauf, was ländliche Räume für die Gesamtversorgung dieses Landes bereits leisten — meist unbemerkt, weil es immer schon so war.
Ländliche Räume machen nach der Typologie des Thünen-Instituts 91 Prozent der Fläche Deutschlands aus; dort leben 57 Prozent der Bevölkerung. Umgekehrt heißt das: 43 Prozent der Menschen leben auf nur 9 Prozent der Fläche [1]. Auf dieser großen ländlichen Fläche liegt fast alles, was die Zentren täglich verbrauchen: 50,2 Prozent der Bundesfläche sind Landwirtschaft, 29,9 Prozent Wald — zusammen 80 Prozent [2].
Beim Trinkwasser wird die Abhängigkeit besonders greifbar. 70,6 Prozent der öffentlichen Wassergewinnung in Deutschland stammen aus Grund- und Quellwasser [3] — gewonnen ganz überwiegend in ländlichen Schutzgebieten. München bezieht rund 90 Prozent seines Trinkwassers aus dem Voralpenland [4]. Frankfurt holt 75 Prozent aus dem Umland, vor allem aus dem Hessischen Ried und dem Vogelsberg [5]. In Baden-Württemberg versorgen die Bodensee-Wasserversorgung und die Landeswasserversorgung zusammen rund sieben Millionen Menschen in über 570 Städten und Gemeinden — darunter Stuttgart [6]. Die Großstadt trinkt, was der ländliche Raum schützt.
Und die Energie? Knapp 70 Prozent der Stromkapazität aus erneuerbaren Quellen stehen nach dem amtlichen Deutschlandatlas des Bundes in ländlichen Regionen, rund 30 Prozent in städtischen [7]. Energiepflanzen wachsen auf 2,09 Millionen Hektar — praktisch vollständig auf dem Land [8]. Wie konkret dieser Strom-Fluss vom Land in die Stadt ist, zeigt ein amtliches Beispiel: Brandenburg exportiert 60,3 Prozent seiner gesamten Stromerzeugung, über 30.000 Gigawattstunden — zu großen Teilen in Richtung Berlin [9].
Das alles ist kein Vorwurf. Es ist Arbeitsteilung, und sie ist sinnvoll. Aber sie ist eben auch eine Vorleistung, die der ländliche Raum längst erbringt — bevor irgendjemand von ihm verlangt, „endlich auch seinen Beitrag zur Energiewende zu leisten“. Der Beitrag wird längst geleistet. Täglich.
Lasten konzentriert, Nutzen verteilt
Nun kommt die entscheidende Asymmetrie neuer Windkraftstandorte hinzu, und sie ist wissenschaftlich gut dokumentiert: Der Nutzen eines Windparks — Strom, CO2-Minderung, Ausbaustatistik — verteilt sich über das ganze Land. Die Lasten dagegen bleiben in einem Umkreis von wenigen Kilometern.
Die umfassendste Auswertung zu Immobilienwerten, eine Meta-Analyse über 720 Einzelschätzungen aus 25 Studien, findet Wertminderungen, die sich nahe an den Anlagen konzentrieren und jenseits von etwa 4,5 Kilometern verschwinden [10]. Eine vielbeachtete Studie mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels zeigt dasselbe Muster für die Lebenszufriedenheit: messbar beeinträchtigt werden Anwohner im Umkreis von rund vier Kilometern [11]. Man kann diese Effekte im Bundesdurchschnitt klein rechnen — für die Betroffenen vor Ort sind sie es nicht. Und genau diese räumliche Konzentration bedeutet: Es lässt sich präzise sagen, wer die Lasten trägt. Es sind nicht „alle ein bisschen“. Es sind wenige, sehr konkret.
Beim Nutzen ist es umgekehrt. Selbst vom wirtschaftlichen Ertrag bleibt nur ein Teil in der Standortregion: Nach einer aktuellen Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums verbleiben etwa 55 Prozent der direkten Wertschöpfung aus Wind- und Solarenergie in den Regionen — knapp die Hälfte der Gewinne fließt ab, vor allem dort, wo Großanlagen externen Investoren gehören [12]. Untersuchungen zur Gewerbesteuer kommen zu einem ähnlichen Bild: Nur rund die Hälfte der potenziellen Einnahmen kommt tatsächlich bei den Standortgemeinden an [13].
Verteilter Nutzen, konzentrierte Last — das ist die Struktur, über die wir reden. Wer sie benennt, ist kein Gegner der Energiewende. Er beschreibt ihren blinden Fleck.
Der NIMBY-Vorwurf — und warum die Wissenschaft ihn verabschiedet hat
Wer als Anwohner Einwände erhebt, bekommt schnell ein Etikett: NIMBY — „Not In My Backyard“. Die Unterstellung: Ihr seid ja eigentlich dafür, nur eben nicht bei euch. Reiner Eigennutz.
Das Bemerkenswerte ist: Die internationale Forschung hat genau diese Erklärung seit über zwei Jahrzehnten geprüft — und verworfen. Schon im Jahr 2000 zeigte der niederländische Umweltforscher Maarten Wolsink, dass nur ein kleiner Teil der Windkraft-Kritiker dem echten NIMBY-Muster entspricht; Widerstand speist sich primär aus der Bewertung von Landschaft und konkretem Projekt [14]. Der britische Umweltpsychologe Patrick Devine-Wright wies nach, dass hinter lokalem Widerstand meist „place attachment“ steht — die Bindung an einen Ort und der Wunsch, geteilte Güter wie Wald, Wasser und Landschaft zu schützen. Entscheidende Vorhersagefaktoren für Ablehnung sind Vertrauen in den Vorhabenträger und die erlebte Fairness des Verfahrens — nicht die bloße Nähe zur Anlage [15].
Die Lücke zwischen hoher allgemeiner Zustimmung zur Windkraft und Konflikten vor Ort erklärt die Forschung nicht mit Egoismus, sondern überwiegend mit „qualified support“: Menschen stimmen zu — unter Bedingungen wie Naturverträglichkeit und fairen Verfahren [16]. Ein Review über 30 Jahre nordamerikanischer Akzeptanzforschung bezeichnet die NIMBY-Erklärung ausdrücklich als widerlegt [17]. Eine systematische Auswertung von 188 empirischen Studien fand nur in einer kleinen Minderheit überhaupt NIMBY-Muster — und kaum eines davon methodisch sauber belegt [18]. Die deutsche Fachliteratur hat den Begriff inzwischen programmatisch verabschiedet; ein Fachaufsatz von 2020 trägt den Titel „Abschied vom NIMBY“ [19].
Für die Debatte heißt das: Wer Anwohnern pauschal Eigennutz unterstellt, argumentiert gegen den Forschungsstand. Betroffenheit ist kein Makel und kein Egoismus. Sie ist Sachverstand aus erster Hand — die Menschen vor Ort kennen ihr Wasser, ihren Wald und ihre Wege besser als jede Karte.
Ehrlich bleiben: Es gibt kein moralisches Gefälle zwischen Stadt und Land
An dieser Stelle könnte man in die Gegenrichtung übertreiben und behaupten, auf dem Land lebe man ohnehin nachhaltiger als in der Stadt. Wir tun das bewusst nicht — weil es die Daten nicht hergeben.
Die zentrale deutsche Studie auf Basis der amtlichen Einkommens- und Verbrauchsstichprobe findet: Die Pro-Kopf-Klimabilanzen kleiner und großer Gemeinden liegen „mehr oder weniger gleichauf“ [20]. Eine europaweite Auswertung über 26 Länder bestätigt die annähernde Parität [21]. Auf dem Land schlagen Autoabhängigkeit und größere Wohnflächen zu Buche — im Alltagsverkehr liegen dörfliche Räume um rund 60 Prozent über den Metropolen [22] —, in der Stadt dafür höhere Konsumniveaus, mehr Einpersonenhaushalte und mehr Flugreisen. Unterm Strich: etwa gleich. Entscheidend ist nicht, wo man wohnt, sondern wie man wohnt, fährt, fliegt und konsumiert.
Warum schreiben wir das so offen? Weil es die Debatte entgiftet. Es gibt keine moralisch überlegene Wohnform — weder das „klimaneutrale“ Stadtleben noch das „naturnahe“ Landleben. Es geht nicht um Schuld. Es geht um Struktur: gleiche Fußabdrücke, aber sehr ungleiche Verteilung der Infrastrukturlasten. Und über Strukturen kann man sachlich reden.
Was daraus folgt: Mitentscheiden müssen die, die es trifft
Die Leipziger Gerechtigkeitsforschung — ein vom Bund gefördertes Verbundprojekt von Universität Leipzig, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und RWI — hat sich drei Jahre lang genau mit dieser Frage beschäftigt. Ihr Fazit ist bemerkenswert deutlich: Die Fachautoren benennen ausdrücklich „die Lastentragung des ländlichen Raumes zugunsten der urbanen Räume bei der Windnutzung“ als Ausgangspunkt der Gerechtigkeitsdebatte — und halten fest, dass diese Konflikte „nicht delegitimiert werden dürfen“. Räumliche Verteilungsgerechtigkeit sei „zu einem wichtigen Schlüssel für den Erfolg der Energiewende geworden“ [23].
Die Empfehlung der Forschung lautet nicht „Widerstand ignorieren und durchziehen“, sondern: sorgfältige Standortsteuerung, echte finanzielle Beteiligung der betroffenen Gemeinden und Anwohner — über die heutige freiwillige Regelung hinaus — und Verfahren, in denen Betroffene wirklich mitentscheiden [24]. Selbst das Bundesverfassungsgericht hat eine verpflichtende Beteiligung von Bürgern und Gemeinden gebilligt — mit der Begründung, dass gerade sie die lokale Akzeptanz der Windenergie stärkt [25].
Genau hier setzen wir an. Bundesweite Prozentziele ersetzen keine Einzelfallprüfung. Auch ein gesetzlich privilegiertes Vorhaben muss sich die Frage gefallen lassen: Ist dieser konkrete Standort — ein Trinkwasserschutz-, Arten- und Erholungswald — der richtige Ort? Oder gibt es Standorte, die weniger Menschen belasten und weniger Schutzgüter gefährden? Diese Abwägung einzufordern ist kein Angriff auf die Energiewende. Es ist ihre Qualitätssicherung.
Eine ehrliche Frage zum Schluss
Für jedes Gespräch über den Ochsenhau — nicht als Waffe, sondern zur Standortbestimmung — schlagen wir eine einfache Frage vor: „Wie weit steht die nächste geplante Anlage von deinem Fenster entfernt?“
Nicht, um jemandem das Rederecht abzusprechen. Wer keine Lasten trägt, darf selbstverständlich für Windkraft sein, auch an diesem Standort. Aber er sollte wissen, aus welcher Blickrichtung er spricht — und denen zuhören, die den Preis zahlen sollen. Denn eines zeigt die gesamte Forschung übereinstimmend: Akzeptanz entsteht nicht durch Etiketten und Durchregieren, sondern durch faire Verfahren und echte Beteiligung.
Stadt und Land brauchen einander. Das Trinkwasser, die Lebensmittel, der Strom — sie verbinden uns längst. Gerecht wird die Energiewende dann, wenn auch die Entscheidungen so verbindend sind wie die Leitungen: wenn die mitentscheiden, die die Lasten tragen.
Quellennachweise
[1] Thünen-Institut für Ländliche Räume / BMEL-Landatlas: Typen ländlicher Räume (Methodik: Küpper 2016). Ländliche Räume: 91 % der Fläche, 57 % der Bevölkerung. https://map.landatlas.de/laendlich/typologie.html
[2] Statistisches Bundesamt (Destatis, 2025): Bodenfläche nach Nutzungsarten in Deutschland, Stichtag 31.12.2024. Landwirtschaft 50,2 %, Wald 29,9 %. https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Flaechennutzung/Tabellen/bodenflaeche-insgesamt.html
[3] Umweltbundesamt / Destatis (2024): Öffentliche Wasserversorgung, Berichtsjahr 2022. 62,5 % Grundwasser + 8,1 % Quellwasser = 70,6 %. https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltzustand-trends/wasser/wasserwirtschaft/oeffentliche-wasserversorgung
[4] Stadtwerke München: Trinkwassergewinnung — ca. 75 % Mangfalltal, ca. 15 % Loisachtal. https://www.swm.de/wasser/trinkwassergewinnung
[5] Stadt Frankfurt am Main: Trinkwasserversorgung — rund 75 % des Bedarfs aus dem Umland (Hessisches Ried, Vogelsberg, Main-Kinzig). https://frankfurt.de/themen/umwelt-und-gruen/umwelt-und-gruen-a-z/wasser/wassersparen—kampagne-frankfurt-spart-wasser/trinkwasserversorgung
[6] Staatsanzeiger für Baden-Württemberg (17.10.2022): Drei große Verbände versorgen Millionen von Bürgern über Fernwasserleitungen; Zweckverbände Bodensee-Wasserversorgung (ca. 4 Mio. Menschen, ca. 320 Kommunen) und Landeswasserversorgung (ca. 3 Mio. Menschen, ca. 250 Kommunen). https://www.bodensee-wasserversorgung.de / https://www.lw-online.de
[7] Deutschlandatlas des Bundes: Stromkapazitäten aus erneuerbaren Energiequellen (Datenbasis: Marktstammdatenregister, über 148.000 MW) — ländliche Regionen knapp 70 %, städtische rund 30 %. https://www.deutschlandatlas.bund.de/DE/Karten/Wie-wir-uns-vernetzen/Erneuerbare-Energie.html
[8] Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR, 2025): Anbau nachwachsender Rohstoffe 2024 — Energiepflanzen auf 2,09 Mio. Hektar. https://www.fnr.de/presse/pressemitteilungen/aktuelle-mitteilungen/aktuelle-nachricht/anbau-nachwachsender-rohstoffe-2024-auf-knapp-23-mio-hektar
[9] Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (2025): Energie- und CO2-Bilanz — 60,3 % (30.791 GWh) der in Brandenburg erzeugten Strommenge wurden exportiert. https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/083-2025/
[10] Schütt, M. (2024): Wind Turbines and Property Values: A Meta-Regression Analysis. Environmental & Resource Economics 87, 1–43 (720 Schätzungen aus 25 Studien; Effekte konzentriert nahe der Anlagen, null jenseits ca. 4,5 km). https://link.springer.com/article/10.1007/s10640-023-00809-y
[11] Krekel, C. / Zerrahn, A. (2017): Does the presence of wind turbines have negative externalities for people in their surroundings? Journal of Environmental Economics and Management 82, 221–238 (SOEP-Daten; signifikante Effekte im Umkreis von ca. 4 km). https://doi.org/10.1016/j.jeem.2016.11.009
[12] IÖW / Berlin-Institut / IW Consult (2026): Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch erneuerbare Energien (Studie im Auftrag des BMWK) — bis zu 55 % der direkten Wertschöpfung verbleiben in den Standortregionen. https://www.ioew.de/news/article/ausbau-erneuerbarer-energien-wertschoepfung-in-den-regionen-koennte-sich-bis-2033-verdoppeln
[13] Meier, J.-N. / Lehmann, P. / Gawel, E. (2025): What remains on site? Local business tax revenue from wind power in Germany. SSRN Working Paper (Datenbasis: 9.151 ländliche Gemeinden, 2003–2022; noch nicht journal-publiziert). https://doi.org/10.2139/ssrn.5122606
[14] Wolsink, M. (2000): Wind power and the NIMBY-myth. Renewable Energy 21(1), 49–64. https://doi.org/10.1016/S0960-1481(99)00130-5
[15] Devine-Wright, P. (2005): Beyond NIMBYism. Wind Energy 8(2), 125–139, https://doi.org/10.1002/we.124; Devine-Wright, P. (2009): Rethinking NIMBYism: The role of place attachment and place identity. Journal of Community & Applied Social Psychology 19(6), 426–441, https://doi.org/10.1002/casp.1004
[16] Bell, D. / Gray, T. / Haggett, C. (2005): The ‚Social Gap‘ in Wind Farm Siting Decisions. Environmental Politics 14(4), 460–477. https://doi.org/10.1080/09644010500175833
[17] Rand, J. / Hoen, B. (2017): Thirty years of North American wind energy acceptance research. Energy Research & Social Science 29, 135–148 (Open Access). https://escholarship.org/uc/item/3747t3q4
[18] Carley, S. / Konisky, D. et al. (2020): Energy infrastructure, NIMBYism, and public opinion: a systematic review (188 Studien). Environmental Research Letters 15, 093007. https://doi.org/10.1088/1748-9326/ab875d
[19] Reusswig, F. / Lass, W. / Bock, S. (2020): Abschied vom NIMBY. Forschungsjournal Soziale Bewegungen 33(1), 140–160. https://doi.org/10.1515/fjsb-2020-0012
[20] Gill, B. / Moeller, S. (2018): GHG Emissions and the Rural-Urban Divide. Ecological Economics 145, 160–169 (Datenbasis: amtliche Einkommens- und Verbrauchsstichprobe). https://doi.org/10.1016/j.ecolecon.2017.09.004
[21] Ottelin, J. / Heinonen, J. / Nässén, J. / Junnila, S. (2019): Household carbon footprint patterns by the degree of urbanisation in Europe. Environmental Research Letters 14, 114016. https://doi.org/10.1088/1748-9326/ab443d
[22] Umweltbundesamt (2020): CO2-Fußabdrücke im Alltagsverkehr. TEXTE 224/2020 (Datenbasis: Mobilität in Deutschland 2017; dörfliche Räume ca. 6,3 kg CO2/Kopf/Tag, rund 60 % über Metropolen; Flugreisen nicht enthalten). https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/co2-fussabdruecke-im-alltagsverkehr
[23] Lehmann, P. / Köck, W. / Gawel, E. / Geiger, C. / Rheinschmitt, C. / Schaffner, S. (2025): Ausbau erneuerbarer Energien und räumliche Verteilungsgerechtigkeit. Natur und Recht 47, 509–521 (Open Access). https://link.springer.com/article/10.1007/s10357-025-4571-8
[24] Universität Leipzig (06.10.2025): Fünf Thesen für eine räumlich gerechtere Energiewende — Abschluss des Forschungsprojekts GiVEn (Universität Leipzig / UFZ / RWI / Hochschule Bochum, gefördert durch das BMWK).
[25] Rheinschmitt, C. (2022): Zeitschrift für Umweltrecht (ZUR) 33(10), 532–541 — zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Zulässigkeit des Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern.
Hinweis der Redaktion: Alle Zahlen in diesem Beitrag stammen aus amtlichen Statistiken oder begutachteter Forschung (Stand der Recherche: Juli 2026). Working Paper sind als solche gekennzeichnet. Wir korrigieren gern — wer eine Zahl für falsch hält, schreibe uns mit Quelle.